Freitag, 20. November 2009

Ergebnis der Umfrage+Verlosung

Vor einiger Zeit fragten wir in unserem Blog nach Ihrer Meinung, verbunden mit der Verlosung einer DVD. Der Gewinner der DVD ist inzwischen ermittelt, die DVD geht morgen auf die Reise.

Sicherlich sind Sie gespannt auf das Ergebnis unserer Umfrage. Hier noch einmal die Fragen, zu
denen wir Ihre Meinung wissen wollten:

1. Welches Format ist Ihnen bei Orgelnoten am liebsten (Hoch-/Querformat; A4 oder größer, usw.)?
2. Welche Stilrichtung bevorzugen Sie (Barock, Romantik, Moderne, Jazz, usw)
3. Wie sind Ihre preislichen Vorstellungen für Orgelnoten (bitte nicht nur "günstig" angeben, sondern aussagekräftige Formulierungen).
4. Wie wichtig ist Ihnen die Außenansicht von Noten (Covergestaltung, Layout)
5. Was ist Ihnen am eigentlichen Layout der Noten wichtig (Notengröße, Zeilenabstände, Blätter-Stellen (zum umblättern), Fingersatz, Registrierangaben, Bindung, usw.)?
6. Welches sind Ihre Lieblingskomponisten für Orgelmusik?
7. Welche Wünsche und Verbesserungsvorschläge haben Sie in Bezug auf kommende Veröffentlichungen unseres Hauses?

Schon die erste Frage hatte es in sich. Eine klare Linie war bei den Antworten nur bedingt zu erkennen. Die Mehrheit der Antwortenden befürwortet das DinA4-Quer-Format, dicht gefolgt von dem DinA4-Hoch-Format. Für viele ist wichtig, dass die Noten kein Überformat haben, da sie dann im Notenregal und auch auf dem Notenpult einfach unhandlich sind. Einigen wenigen ist das Format völlig egal.

Bei der zweiten Frage nach der Stilrichtung dominieren "Barock" und "Romantik". Ein klein wenig Jazz und Moderne ist auch gewünscht, ebenso Werke niederländischer Improvisationskunst. Einhellig einer Meinung sind die Befragten darüber, dass graphische Notationen und Atonale Werke nicht von Bedeutung sind. Harmonisch muss es sein.

Der Bereich der Preise bietet ebenfalls kein einheitliches Bild. Von der Aussage "Allgemein zu teuer" bis hin zu "für einen dicken Notenband auch bis 50,- €" sind alle Aussagen vertreten. Bedenken sollte man, dass Organisten nicht immer gut bezahlt werden, sondern oftmals von "kleinem Lohn" ihre Noteneinkäufe bestreiten müssen. Auf der anderen Seite darf man auch nicht vergessen, dass die Verlage oftmals viel Zeit und Mühe in die Notenausgaben investieren. Auch dies sollte honoriert werden (vor allem dadurch, dass Organisten keine Kopien anfertigen und nutzen, sondern die Ausgaben der Verlage auch wirklich kaufen). Je besser das Geschäft der Verlage läuft, umso günstiger werden auf lange Sicht auch die neu erscheinenden Werke.

Die Mehrzahl der Befragten ist sich darüber einig, dass die Außenansicht von Noten unwichtig ist. Sie sollte lediglich nicht zu aufdringlich und dem Kirchenraum angepasst sein.

Der Bereich "Notenlayout" war der mit den ausführlichsten Antworten. Alle Antworten beinhalten die Betonung der Wichtigkeit der folgenden Punkte:
- gute Wendestellen
- stabile Bindung
- übersichtliche Notengröße (auch für Kurzsichtige)
Des weiteren wurde der Wunsch nach "diskret notierten" Registriervorschlägen (jedoch auf keinen Fall von einem Herausgeber, sondern nur vom Komponisten) genannt. Einige wenige Antwortzusendungen enthielten den Wunsch nach Fingersätzen. Diesen wenigen wurde jedoch mit fast gleicher Menge an Zusendungen widersprochen.

Unter den beliebtesten Komponisten führt mit riesengroßem Abstand Johann Sebastian Bach. Als nächstes, alle gleichauf, folgen Buxtehude, Mendelssohn und Reger. Weitere genannte Komponisten sind: Pachelbel, Walther, Dienel, Bruhns, Leyding, Rheinberger, Brahms, Dupré, Tournemire, Franck, Göttsche und Michael Schütz. Also ein buntes Gemisch.

Natürlich könnte ich nun auch die Aussagen zu den Wünschen und Vorschlägen mit unseren eigenen Notenausgaben ausformulieren. Das tue ich jedoch nicht. Statt dessen die Einladung: Überzeugen Sie sich selbst von unseren Noten. Sie finden alle Informationen auf unserer Verlags-Webseite. Nur soviel: Ich bin zufrieden und freue mich über die große Menge an Zusendungen. Wir werden versuchen, viele der genannten Wünsche und Verbesserungsvorschläge in unsere Planungen einzubeziehen.

Allen, die uns eine Antwort per Mail, Fax oder Brief geschickt haben, meinen herzlichen Dank. Für alle, die an der Umfrage nicht teilgenommen haben, hier noch einmal der Hinweis, dass die 1. Grünberger Orgel-DVD in unserem Shop zu bestellen ist. Eine Benefiz-DVD der besonderen Art. Tun Sie etwas Gutes und erwerben Sie diese DVD.

Ihr
Daniel Kunert

Freitag, 9. Oktober 2009

Orgel-Literatur + Verlosung

Am 26. September fand in der Marktkirche Neuwied eine "Orgel-Literatur"-Börse statt. Bekannte und unbekannte Orgelwerke wurden dort interessierten Kirchenmusikern vorgestellt und empfohlen. Eine interessante Aktion, die sicher den Teilnehmern lange im Gedächtnis bleibt.


Es interessiert uns, auch im Hinblick auf die Planung weiterer Veröffentlichungen in unserem Verlag (http://www.buch-und-note.de), was Sie als Organistin/Organist für Noten benötigen und worauf Sie Wert legen.


Um einen kleinen Anreiz zu schaffen, sich auch wirklich hinzusetzen und eine Mail oder einen Brief zu verfassen und an uns zu senden, verlosen wir unter allen (vollständigen - also alle u.g. Punkte beantwortenden) Einsendungen eine "Grünberger Orgel-DVD"

Schreiben Sie uns bis zum 31.10.2009 eine Mail oder einen Brief mit Ihren Hinweisen, Wünschen und Antworten zu den folgenden Fragen:


- Welches Format ist Ihnen bei Orgelnoten am liebsten (Hoch-/Querformat; A4 oder größer, usw.)?
- Welche Stilrichtung bevorzugen Sie (Barock, Romantik, Moderne, Jazz, usw)
- Wie sind Ihre preislichen Vorstellungen für Orgelnoten (bitte nicht nur "günstig" angeben, sondern aussagekräftige Formulierungen).
- Wie wichtig ist Ihnen die Außenansicht von Noten (Covergestaltung, Layout)
- Was ist Ihnen am eigentlichen Layout der Noten wichtig (Notengröße, Zeilenabstände, Blätter-Stellen (zum umblättern), Fingersatz, Registrierangaben, Bindung, usw.)?
- Welches sind Ihre Lieblingskomponisten für Orgelmusik?
- Welche Wünsche und Verbesserungsvorschläge haben Sie in Bezug auf kommende Veröffentlichungen unseres Hauses?

Wir freuen uns auf viele Einsendungen, Vorschläge und Anregungen.


Unsere Adresse:

Daniel Kunert - Dienstleistungen
www.orgel-information.de
Dorfstraße 10
29345 Unterlüß - OT Lutterloh

E-Mail: info@orgel-information.de
Fax: 05827/97274-2


Ihr

Daniel Kunert

P.S. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung des Gewinns nicht möglich.

Donnerstag, 3. September 2009

Orgeln nur für Insider der Glaubensgemeinschaft?

Unser Orgel-Portal wächst und gedeiht. Aus kleinen Anfängen im Jahr 2006 ist nun doch schon eine stattliche Anzahl vorgestellter Orgeln geworden.

Bei meinen Gesprächen mit Verantwortlichen innerhalb der verschiedensten Gemeinden begegnen mir dabei natürlich auch manche Kuriositäten. Besonders meine eigene Kirche, die Neuapostolische Kirche, macht mir dabei manchmal etwas Kopfzerbrechen.

Wenn ich mit Pfarrern und Pastoren evangelischer, bzw. katholischer Gemeinden spreche, ist deren einzige Frage meist die, durchaus verständliche, Frage nach den Kosten, die eine Vorstellung der Orgel auf unseren Seiten verursachen könnte. Diese Frage kann ich jedoch mit dem Hinweis, dass die Präsentation auf unseren Seiten kostenfrei für die Gemeinden ist, beantworten.
Spreche ich mit Vorstehern oder Orgelsachverständigen der neuapostolischen Kirche, ist dies meist überhaupt kein Thema. Statt dessen muss man sich jedoch oft erst noch vergewissern, nicht gegen kircheninterne Richtlininen zu verstoßen oder jemand anderem "auf den Schlips zu treten."

Vor einigen Tagen verwies mich ein Orgelsachverständiger aus dem Bereich Nordrhein-Westfalen auf das Buch "Orgeln in der Neuapostolischen Kirche" des neuapostolischen Autors und Orgelsachverständigen in Süddeutschland Jürgen Brandhorst. Er sagte mir, eine Übermittlung von Informationen zu den Orgeln in seinem Arbeitsbereich sei nicht möglich, aber ich könne ja alle Daten aus diesem Buch kopieren. Da steht alles drin. Von dem Begriff Copyright hat der gute Mann wohl noch nichts gehört.

Aus dem süddeutschen Bereich kommt so gut wie gar keine Aussage mehr. Einzige löbliche Ausnahme ist Andreas Ostheimer, Orgelsachverständiger der Neuapostolischen Kirche in Süddeutschland und gleichfalls Herausgeber zahlreicher Noten (www.edition-punctum-saliens.de). Dieser hat keine Scheu, die außer-neuapostolische Orgelwelt über neue Orgeln der Kirche auf dem Laufenden zu halten. Seine Orgel-Kollegen der Gebietskirche Süddeutschland sind da sehr viel verschlossener. Vermutlich hängt dies damit zusammen, dass sie Ihrem Kollegen Herrn Brandhorst nicht den Buchverkauf behindern möchten.

Die Orgel ist innerhalb der neuapostolischen Kirche scheinbar doch etwas Untergeordnetes, dem man keine übermäßige Aufmerksamkeit gönnt. Man kann sich nur wünschen, dass die Bemühungen mancher Organisten (z.B. Andreas Ostheimer, Alexander Därr, Dietmar Korthals, und einige andere) die Orgel ins Rampenlicht zu stellen, Früchte bringen möge.

Denn teilweise hat die NAK (Neuapostolische Kirche) wirklich schöne Orgeln. Und die sollten nicht nur für die eigenen Mitglieder sein.


Sonntag, 16. August 2009

Die Tücken der Sommerzeit

Uns hat momentan ein wenig die Sommerruhe eingeholt. Nach einigen Terminarbeiten und einer etwas anspruchsvolleren Planungsphase, haben wir uns etwas Ruhe gegönnt. Doch wie das so ist: Schaltet man erst mal einen Gang zurück, kommt man nicht mehr so schnell in Fahrt. Das wollen wir nun wieder ändern und auch unser Blog wieder kontinuierlicher nutzen.

Beginnen möchte ich mit einem Hinweis auf unseren Terminkalender. Im Moment finden mehrere Festivals statt, Veranstaltungsreihen rund um die Orgel füllen die Sommertage.

Damit unser Kalender auch weiterhin gefüllt bleibt, benötigen wir Ihre Hilfe. Von vielen unserer Leserinnen und Leser erhalten wir bereits Termin-Informationen. Dafür meinen herzlichen Dank. Aber es gibt ja noch viel mehr Veranstaltungen. Und nicht von allen erfahren wir etwas. Und hier hoffen wir, Sie ein wenig "einspannen" zu können. Wenn Sie von einem Konzert, Festival oder irgendeinem anderen orgelrelevanten Termin hören oder lesen, wären wir Ihnen für die Weitergabe dieser Information an uns sehr dankbar. Wir pflegen diesen Termin dann gerne mit in unserem Kalender ein, damit er möglichst vielen Menschen bekannt wird.

Sie können uns Termin-Infos per Mail zusenden, oder per Post. Unsere Adresse finden Sie auf der Seite www.orgel-information.de im Impressum/Kontakt-Bereich.

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe.

Ihr
Daniel Kunert

Montag, 13. Juli 2009

Wir setzen auf Dialog

Kommunikation ist in unserer heutigen modernen und aufgeklärten Zeit extrem wichtig. Überall hört man davon, dass es wichtig sei "Netzwerke" zu bilden, Dialoge zu fördern und ins Gespräch zu kommen.

Das aus dem lateinischen stammende Wort "Kommunikation" (von communicare) hat mehrere Bedeutungen:

- teilen
- mitteilen
- teilnehmen lassen
- gemeinsam machen
- vereinigen


In den krisengeschüttelten Kirchengemeinden scheint das jedoch noch nicht so ganz angekommen zu sein, denn es fehlt offensichtlich vielerorts am nötigen Feingefühl und Dialog. Sei es im Umgang mit Kirchenmusikern, als auch im Umgang mit den Gemeindemitgliedern und ihren Ansprüchen an die Kirche in unserer modernen Zeit.

Dass die Kirchen leere Kassen haben, dürfte ja inzwischen vielen bekannt sein. Das fördert das "Hinausbefördern" von Kirchenmusikern wie Pastoren, das Einstellen von gemeindefördernden Aktivitäten - ja, es fördert den Niedergang der Gemeinden.

Ist Kommunikation eine Lösung? Die vierte o.g. Bedeutung lautet "gemeinsam machen". Das klingt für mich nicht nach Defensive und einem "nur-noch-verwalten", sondern nach offensivem Handeln. Und zwar mit der ganzen Gemeinde. Mit dem Kirchenmusiker, mit den Pastoren und allen, die erreichbar sind. Mehr Gespräche, mehr Miteinander, mehr Aktivitäten, mehr Arbeit für Gott, mehr Wagnis und mehr Risiko.

Das erfordert, dass sich jeder der Beteiligten überprüft und seine Sichtweise ggf. überarbeitet. Das erfordert, dass in den Gemeinden nicht mehr gegeneinander gearbeitet wird.
Das erfordert offene, christlich gesinnte und mutige Gemeinden.
Das erfordert Kirchenmusiker, die zum Lob Gottes musizieren und nicht zur eigenen Lobhudelei.

Es geht ums Ganze. Es geht um das Beste.

...
...
...
...
...
...
Genug gepredigt.
Ein praktischer Bezug muss her.

Seit heute finden Sie auf unserem Orgel-Portal ein kleines Chat-Fenster. Ungewöhnlich, andersartig und unerwartet.
Dies Chat-Fenster ist ein erster Beitrag zum Thema Kommunikation. Wir wünschen uns den Dialog mit Ihnen, unseren Besuchern. Nutzen Sie dies kleine Programm für Ihre Fragen rund um unser Portal.
Es ist kostenfrei, installiert nichts auf Ihrem Rechner, aber Sie können so unkompliziert mit uns in Verbindung treten (natürlich auch weiterhin per Mail, Telefon, Telefax oder Brief). Und wenn wir online sind, antworten wir auch sogleich.

Ihre Ideen und Anregungen sind gefragt. Ihre Wünsche, Kommentare und Anregungen.

Kommunikation - miteinander - gemeinsam

Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

Ihr
Daniel Kunert